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30.06.2011 Fußball im Krug
Es ist uns gelungen, die technische Ausrüstung für die
Live-Übertragung der Spiele der
deutschen Mannschaft zu organisieren.Das Spiel beginnt um 20.45
Uhr, die Übertragung beginnt um 20.00 Uhr.
Für kalte Getränke ist gesorgt.
Alle sind herzlich eingeladen!
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Kultur- und
Förderverein Kirchlinteln e.V. feiert sein
5-jähriges Jubiläum
Da im Krug die Bauarbeiter Regie führen, wichen die Mitglieder und
Freunde des Kultur- und Fördervereins Kirchlinteln e.V. in das
Werkstattgebäude aus, um ihre Jubiläumsfeier zu begehen. Gut 50
Kirchlintler sind der Einladung des Vorstandes gefolgt und wurden
vom Vorsitzenden Wilfried Lindhorst per Handschlag begrüßt. Bei
einem Gläschen Sekt konnten die Gäste den Ausführungen des
amtierenden Vorsitzenden und des Ehrenvorsitzenden Christian Hawel
folgen, die in ihren kurzen Ansprachen noch einmal die Gründungsidee
des Vereins skizzierten, in Kirchlinteln mit Hilfe des
instandgesetzten Lintler Kruges einen Treffpunkt für die Gemeinde zu
haben, der für jung und alt interessante Veranstaltungen plant und
initiiert, Raum für Arbeitsgruppen und Feste bietet und als
Mittelpunkt des Dorfes Stütze einer lebendigen Gemeinde ist. Beide
wünschten sich, dass in Zukunft mehr Kirchlintler die Idee des
Miteinander durch tatkräftige Mitarbeit unterstützen, Verein und
Vorstand brauchen mehr Mitstreiter, die mit ihrem Können und
ehrenamtlichen Engagement das Dorf mit Leben füllen.
Bürgermeister
Wolfgang Rodewald dankte dem Verein für sein Engagement und
begründete die Investitionen in die Sanierung mit der Notwendigkeit,
Kirchlinteln insbesondere auch für junge Familien attraktiv zu
machen, um zuversichtlich in die Zukunft blicken zu können. Er
berichtete von den jüngsten Gesprächen um Fördergelder und war
zuversichtlich, dass der Saal im Sommer 2011 genutzt werden kann und
das Warten auf die Nutzungsmöglichkeiten dann ein Ende hat.
Alfons Weis vom
Vorstand des Vereins erhielt für seine mit Bildern gestützte
Zusammenfassung der Aktivitäten der letzten 5 Jahre großen Beifall
der Festrunde - alle erinnerten sich, wieviel Zuspruch die
verschiedenen Ideen, Konzerte und Veranstaltungen gefunden haben.
Hartmut Beimes,
der Kopf der AG Bau, erläuterte dann den interessierten Zuhörern den
aktuellen Baufortschritt und anschließend nahmen die Gäste unter
fachkundiger Führung die nächtliche Baustelle des Kulturkruges in
Augenschein. Zum Aufwärmen heizte dann die quasi vereinseigene Band
JazziK der Feierrunde noch einmal ein und bei Diskussion und
Klönschnack klang die Jubiläumsfeier langsam aus.
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von links nach rechts: Uwe und
Sigrid Lindhorst, Elke Beckmann, Renate Meyer und Silke Ahrens
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Kino im Krug startet
in die neue Saison 21.09.2010
Das Dorfkino in Kirchlinteln geht mittlerweile ins dritte Jahr. Im
kommenden Monat startet die Fortsetzung von "Kino im Krug – Find ich
gut" wieder. Die erste Vorführung ist am Dienstag, 5. Oktober. Um 17
Uhr geht es los mit "Stuart Little", einem Märchenfilm für Kinder;
für Erwachsene wird ab 19.30 Uhr "Full Metal Village" gezeigt.
Die weiteren
Termine sind Dienstag, 2. November, 17 Uhr: "Vorstadtkrokodile" und
19.30 Uhr: "Drachenläufer". Der letzte Kinotag in diesem Jahr
beginnt um 17 Uhr mit "Es ist ein Elch entsprungen" am 2. Dezember.
Abends wird dann "Jenseits der Stille" gezeigt. Den 4. Januar 2011
geht es weiter mit dem Zeichentrickfilm "Der letzte räumt die Erde
auf" und "Willkommen bei den Sch'tis". "Sergeant Pepper" und "Das
Geheimnis des blauen Schmetterlings" werden Dienstag, 1. Februar,
vorgeführt. Die beiden letzten Filme vor der Sommerpause sind
"Charlie und Luise" und "Erbsen auf halb sechs"; sie werden am 1.
März gezeigt.
Unter dem Motto
"Kino im Krug – Find ich gut" fanden in der Zeit von Oktober 2009
bis einschließlich März 2010 regelmäßig einmal im Monat
Filmvorführungen im Werkstattgebäude beim Lintler Krug statt. Durch
die Umbaumaßnahmen im Lintler Krug musste ersatzweise auf das
danebenliegende Gebäude ausgewichen werden. Nach Ende der
erforderlichen Umbauten soll dann wieder der neue Krugsaal als
Vorführort dienen. Mit diesen Kinotagen wollen die vier Kirchlintler
Initiatoren Elke Beckmann, Renate Meyer und Sigrid und Uwe Lindhorst
insbesondere Kinder und Jugendliche erleben lassen, dass der Lintler
Krug auch für sie da ist. Aber auch der Mehrgenerationengedanke
spiele eine nicht unwesentliche Rolle, sagen sie.
Somit werden an den Kinotagen nachmittags Filme für junge Menschen
gezeigt und abends für Erwachsene. Die Nachmittagsvorführungen
finden stets generationsübergreifend statt. So können beispielsweise
Eltern ihre Kinder und/oder Großeltern ihre Enkel begleiten und
gemeinsam den Film genießen. Mit den Abendvorstellungen solle auch
für Erwachsene ein Gemeinschaftserlebnis im Dorf geschaffen werden,
welches bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen ist.
Natürlich sind auch alle anderen Einwohner der Gemeinde zu den
monatlichen Kinotagen herzlich eingeladen, so die Organisatoren.
Für die neue
Saison hat die Initiative einen Antrag an den Arbeitskreis Kinder
und Jugendliche gestellt und für das erfolgreiche Projekt "Kino im
Krug" Fördergelder beantragt. Das Kino soll für alle weiterhin
kostenlos bleiben. Vor kurzem hatten sich die vier Initiatoren unter
Mithilfe von Silke Ahrens aus Holtum (Geest) bei einem Treffen im
Werkstattgebäude für diese zwölf Filme entschieden.
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Verkehrsinsel neu bepflanzt
09.09.2010
"Ihre" Verkehrsinsel verschönerten am
vergangenen Montag die beiden Sprecherinnen der Verkehrsinitiative.
Gerda Köster und Renate Meyer sorgten schließlich mit ihrem
erfolgreichen Engagement dafür, dass im östlichen Teil der Ortschaft
Kirchlinteln eine Querungshilfe über die vielbefahrene Landesstraße
L 171 gebaut und im November 2008 eingeweiht wurde. Die im
vergangenen Jahr erfolgte Bepflanzung der Verkehrsinsel durch
Bauhofmitarbeiter hielt wahrscheinlich dem Streusalz des
zurückliegenden harten Winters nicht stand. Alle Pflanzen waren
eingegangen, und die Verkehrsinsel wirkte danach ziemlich trostlos.
Darum entschlossen sich die beiden Akteurinnen der Arbeitsgruppe
"Kirchlinteln blüht auf" kurzerhand, die Querungshilfe neu zu
bepflanzen. Neben roten und weißen Spieren, blauen "Storchenschnabeln",
pinkfarbenen Prachtspieren sowie "Fetten Hennen" setzten sie noch
jede Menge Frühjahrsblüher: 200 Narzissen, 120 rote Tulpen und 400
blaue Krokusse. Ein großer Dank der beiden geht an den Ortsvorsteher
Bernd Maas, der den Kauf der Blumen und Pflanzen aus seinem
Ortschaftsbudget finanzierte. "Wir übernehmen natürlich auch die
Patenschaft für das frisch Angepflanzte, und hoffen, dass es dem
Streusalz gegenüber standhaft bleibt", so Renate Meyer und Gerda
Köster.
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Wilfried Lindhorst dankt Anke Cordes für ihre
langjährige Arbeit als Kassenwartin
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Gemischte Bilanz auf der Versammlung
des Kultur- und Fördervereins Kirchlinteln
19.02.2010
Die Mitglieder des Kultur- und Fördervereins Kirchlinteln e.V. gaben
grünes Licht für die Verhandlung mit der Gemeinde in Sachen
Trägerschaft für den Lintler Krug – dies war das wichtigste Signal
der Mitgliederversammlung vom vergangenen Freitag. Der
auszuhandelnde Nutzungsvertrag wird dann die Einzelheiten klären
müssen und der Versammlung zur Beratung und Abstimmung präsentiert
werden. Eine entsprechende Änderung der Satzung, die die angestrebte
Gemeinnützigkeit berücksichtigt und die formalen Voraussetzungen für
eine Trägerschaft herstellt, wurde mit großer Mehrheit
verabschiedet. Der Vorstand konnte mit diesem Ergebnis zufrieden
sein, ist es doch die Bestätigung für die geleistete Vorarbeit in
den vorbereitenden Sitzungen und Rückendeckung für den weiteren Weg.
Sorge macht dem Vorstand, dass die Arbeit auf zu wenigen Schultern
ruht – so konnten bei den anstehenden Wahlen für Vorstandsämter die
Posten Kassenwart/in und 2. Vorsitzende/r nicht besetzt werden,
trotz aller Bemühungen bei der Kandidatensuche im Vorfeld. Der
Vorsitzende Wilfried Lindhorst rief die gut 40 anwesenden Mitglieder
auf, in persönlichen Gesprächen weitere Unterstützer für die
gemeinsame Sache zu gewinnen. Auch wer keine Vorstandsarbeit leisten
möchte, ist gern gesehen – im Beirat des Vorstandes haben sich
bereits einige Männer und Frauen gefunden, die die Arbeit mit
unterstützen und besondere Aufgaben übernehmen. Die Sitzungen des
erweiterten Vorstandes sind öffentlich, nächster Termin ist der 9.
März um 19 Uhr im Werkstattgebäude. |
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Die
Bilanz der bisherigen Tätigkeit kann sich sehen lassen: Alfons Weis als
Medienwart erinnerte noch einmal an die Highlights des vergangenen
Jahres, die Karnevalsparty, das Blues-Rock-Konzert im März, die
Info-Veranstaltung „Was geht ab in Kirchlinteln“, das Maibaumfest oder
das Frühlingskonzert. Aber auch als die Bauarbeiter anrückten, gab es
weiterhin spannende und vielfältige Aktionen auf dem Gelände des Kruges:
das Werkstattgebäude entwickelte sich zum Ausweichquartier für das „Kino
im Krug“, die Gruppe JazziK, das Gitarrenensemble, Proben der
Theatergruppe und Treffpunkt verschiedenster Arbeitskreise und
Bürgerinitiativen des Dorfes. Es gibt auch für dieses Jahr weitere
Ideen und Treffen, sodass trotz Baustelle das Gelände zum Nutzen einer
lebendigen Dorfgemeinschaft beiträgt.
Der
besondere Dank des Vorstandes und der Mitglieder galt der Arbeitsgruppe
Bau. Mit bis heute über 4000 ehrenamtlich erbrachter Eigenleistung waren
diese Männer wesentlicher Stützpfeiler für das Projekt Lintler Krug.
Ohne ihre Arbeit wäre der Baufortschritt im Hauptgebäude nicht möglich
gewesen und der Glaspalast stünde wohl immer noch. 100 Tonnen Material
wurden ausgebaut und als Schutt sortiert oder wo immer möglich wieder
verwendet. 10.000 Ziegelsteine wurden aus verschiedenen anderen
Standorten besorgt, transportiert, hergerichtet – auch mit Unterstützung
von jungen Leuten in einer mustergültigen Steineklopfaktion- und für die
Bauarbeiter bereitgestellt.
Dank auch
Anke Cordes, die von Beginn an Kassenwartin des Vereins war und jetzt
nicht zur Wiederwahl bereit war. Ihrer vorzüglichen Arbeit zollte auch
Stephan Jeite und Rosi Beimes als Kassenprüfer Lob; dem Antrag auf
Entlastung des gesamten Vorstandes wurde einstimmig stattgegeben.
Wilfried Lindhorst dankte Manfred Timm und Rolf Behrens, die alle
Regularien und Satzungsdinge vorangetrieben haben. Hartmut Beimes als
fleißigster Freiwilliger der Baugruppe erhielt besonderen Dank und ein
Präsent ebenso wie Alexandra Heller als wiedergewählte Schriftführerin
und Alfons Weis als Medienwart. Der Vorsitzende bedankte sich auch beim
Bürgermeister Rodewald für die gute Zusammenarbeit. Wolfgang Rodewald
berichtete der Versammlung zum Schluss vom aktuellen Planungsstand. Bis
der Saal des Kruges wieder nutzbar sei, werde es wohl
2011. Jetzt bald würden aber die Arbeiten am Außengelände fortgeführt
werden. Nach dem Abtransport des Schuttes des Glaspalastes könnten die
Arbeiten am gesamten Areal zwischen Kreepener Straße und Garten des
Kruges vorangetrieben werden. Die Außenhülle des Kruges biete ja jetzt
schon einen erfreulichen Anblick und dieser Teil der Arbeit sei auch
finanziell gesichert. Der gesamte Innenausbau sei aufwändig und bei den
Planungen müsse den Vorschriften einer modernen Statik immer wieder
Rechnung getragen werden. Der Bürgermeister blickt aber optimistisch
nach vorn und glaubt fest daran, dass alle Hürden zu nehmen seien. So
kann sich Kirchlinteln auf einen schmucken Mittelpunkt des Dorflebens
freuen.
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Baggerarbeiten am Glaspalast 23.11.2009
Rund ein Jahr nach dem Kauf des
„Glaspalastes“ im Kirchlintler Ortskern wird das Gebäude in Kürze
verschwunden sein. Ein Abrissbagger der Firma Dübas hat begonnen, die
Ruine endgültig dem Erdboden gleich zu machen. Der Abriss des von vielen
Kirchlintlern als Schandfleck bezeichneten Geschäftshauses an der
Hauptstraße 13 hat damit nicht nur länger gedauert als geplant, sondern
wurde auch erheblich teurer. Schuld daran ist Asbest, und zwar schwach
gebundenes Asbest. Das wurde im Sommer beispielsweise in Fliesenklebern
und anderen Baumaterialien gefunden. Das Gewerbeaufsichtsamt stoppte die
Bauarbeiten, eine Spezialfirma musste angefordert werden. Damit war die
Hoffnung, den Abriss für knapp 50 000 Euro zu bekommen, dahin. Das
Grundstück, auf dem der „Glaspalast“ seit mehr als 20 Jahren stand,
grenzt an den Scharnhusenplatz, der in ein Gesamtkonzept für den „Lintler
Krug“ miteinbezogen werden soll. Der „Lintler Krug“ und der
Scharnhusenplatz im Herzen Kirchlintelns, sollen im Rahmen des Konzeptes
„Historische Ortsmitte“ neu gestaltet werden. Die Pläne zur Umgestaltung
der Ortsmitte werden durch die GLL aktiv unterstützt. Welche zukünftige
Nutzung das Glaspalastgrundstück erfahren wird, ist noch nicht endgültig
beschlossen.
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Verdener Nachrichten 22.12.2009 |
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Arbeitsgruppe
"Kirchlinteln blüht auf"
hat die Arbeit aufgenommen
Zahlreiche interessierte Kirchlintler
kamen zur ersten Sitzung der Arbeitsgruppe "Kirchlinteln blüht auf" und
signalisierten damit ihre Bereitschaft, etwas für die Verschönerung des
Ortes zu tun. Auf dem Rübenmarkt wollen – zünftig verkleidet – Susanne
Bödecker, Merve-Maria Leeske und Kirchlintelns Ortsvorsteher Bernd Maas
für diese Aktion werben. Wer hier Lust bekommt, sich an der Pflanzaktion
Ende Oktober zu beteiligen, kann sich in die ausgelegten Listen
eintragen. Sonnabend, den 26. September, werden die drei auf dem
Scharnhusenplatz unter den Eichen an einem Stand Geldspenden sowie
Blumenzwiebeln einwerben. Für jede Spende gibt es eine kleine
Überraschung.
Bereits ab Donnerstag dieser Woche stehen die von Gerda Köster liebevoll
verzierten Spendendosen im Lebensmittel- und Getränkeladen Krancke, im
"Blumenkohl" sowie im Café Wöbse. Mit dem Erlös sollen Frühlingsblüher
und robuste Rosen gekauft und im Spätherbst gepflanzt werden. "Wir
nehmen uns erst einmal die Ortsdurchfahrt, die Landesstraße L 171, vor
zum Bepflanzen", sagte Renate Meyer.
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Bauarbeiten im Lintler Krug
Innenwand zur Hofseite hin. Mauerwerk zur Strassenseite hin, Verkleidung entfernt. Günter öffnet die hintere Giebelwand Der "Kuhfuß", ein wichtiges Werkzeug bei Abbrucharbeiten. Die Zwischendecke eignet sich hervorragend für die Verlegung von Leitungen jeder Art Bauschuttcontainer vor dem Krug
Innenwand zur Hofseite hin.
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Entkernungsarbeiten am Lintler Krug haben begonnen

Günter bei der Arbeit, bei der es mächtig staubt. |
Am 8. Juni 2009, 9.30 Uhr begannen die
Entkernungsarbeiten im Lintler Krug. Der Bautrupp, bestehend aus ca. 5 –
8 Personen, die in wechselnden Besetzungen arbeiten, legt die Außenhaut
des Bauwerks frei. Inzwischen ist ein Container mit Bauschutt und ein
Container mit Holz bereits abgefahren und es wird nicht lange dauern,
bis sie wieder befüllt sind. Nach Schätzung von Günter Kreller, einem
der Hauptaktiven, werden noch ca. 14 Tage nötig sein, um die Arbeiten
abzuschließen. Im Krug gilt die gleiche Devise wie schon bei den
Entkernungsarbeiten im Glaspalast, was noch verwendbar ist oder sein
könnte, wird aufbewahrt. Laut Kreller ist ein altes Gebäude wie der Krug
immer für Überraschungen gut, da wurden Deckenbalken versetzt,
Stahlstützen eingezogen, Decken abgehängt usw. Das alles wird im Zuge
der Sanierung wieder in seinen Ursprungszustand zurückversetzt werden.
Ich denke, die Gemeinde kann stolz darauf sein, dass viele Bürger sich
im Rahmen ihrer Möglichkeiten bei der Erhaltung und Restaurierung des
Kruges einbringen und den Krug zu einem kulturellen Zentrum für alle
Ortschaften der Gemeinde Kirchlinteln machen wollen. Der Erhalt des
historischen Bauwerks „Lintler Krug“ ist erst der Anfang und, wenn man
so will, auch die Fortsetzung der langen Geschichte des Krug’s. Wie in
früheren Zeiten wird der Lintler Krug wieder ein Treffpunkt für die
Menschen aus Kirchlinteln und Umgebung werden, daran arbeiten alle
Interessierten. |
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"Lintler Krug" europäisches Modellprojekt
Der Lintler Krug und sein Umfeld sind europäisches Modellprojekt.
In diesem Rahmen soll als erste Maßnahme der Speicher restauriert
werden. Die Arbeiten dazu werden in den nächsten Tagen beginnen. Das
historische Gebäude könnte zukünftig z.B. als Ausstellungsraum genutzt
werden. |
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Was
geht ab in Kirchlinteln?
Die
Arbeitsgruppe "Historische Ortsmitte Kirchlinteln" kann stolz auf ihre
erfolgreiche Veranstaltung am vergangenen Sonntag zurückblicken. In
einem fast sechsstündigen Non-Stop-Programm präsentierten sich an diesem
Nachmittag insgesamt 22 Kirchlintler Gruppen, Initiativen und Vereine im
Saal des Lintler Krugs. Die Moderatoren Elke Beckmann und Alfons Weis
hatten das Heft des Handelns und den Zeitplan fest im Griff. Besonders
Alfons Weis erntete mit seinen einfühlsamen Ankündigungen und spontanen
redegewandten Überbrückungen während der Umräumarbeiten viel Applaus. Er
lobte aber auch Renate Meyer und Gerda Köster: "Die beiden sind
unheimlich aktiv, an ihnen kommt man nicht vorbei."
"Wer hätte noch vor gut drei Jahren vorherzusagen gewagt, wie sich das
Modellprojekt der Gestaltung der Historischen Ortsmitte Kirchlintelns
entwickeln würde. Es ist wirklich schön, dass sich schon nach so relativ
kurzer Zeit diese Vielzahl von Gruppen und Aktiven engagiert für
wichtige Dinge in Kirchlinteln einsetzen und auch tatsächlich Hand
anlegen", freute sich Bürgermeister Wolfgang Rodewald in seiner
Begrüßungsrede. In ganz vielen Arbeitskreissitzungen, in
Besprechungsrunden oder in einfachen Treffs, von denen er schon viele
mitgemacht hat, "spüre man ihn schon, den neuen Kirchlintler Geist".
"Die Menschen rücken näher zusammen, sie diskutieren, sie tauschen sich
aus, sie denken darüber nach, Kirchlinteln voranzubringen."
Während der gesamten Zeit war der Saal des Kruges immer gut besucht. Alt
und Jung mit Kind und Kegel nutzten den Sonntagsspaziergang zur Einkehr
in den Lintler Krug. Die gestaltenden Kräfte des Tages waren ebenso wie
Ortsvorsteher Bernd Maas (der zusammen mit Jann Schwecke während eines
Sketches für Stimmung sorgte) mit der Wirkung der Präsentation sehr
zufrieden. Für eine weitere besonders lockere Stimmung sorgte auch die
Schulband "Dark Acid" mit ihrem improvisierten Lied von Bob Dylans "Knockin'
on Heaven's Door".
Die Veranstaltung gab einen interessanten Überblick über die vielen
Aktivitäten im Ort und darüber hinaus. Auch Georg Böttner vom
Planungsbüro aus Hannover und Klaus Karweik vom GLL (Behörde für
Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften) in Verden waren von
diesem Tag angenehm überrascht. |
"Wenn es am Schönsten
ist, ist es erst mal zu Ende"
So
die Zusammenfassung der ersten sechs Kino-im-Krug-Tage durch die
Organisationsgruppe. Am vergangenen Mittwoch kamen noch mal ungefähr 70
große und kleine Gäste, die ab 16.30 Uhr schon vor dem Lintler Krug
Schlange standen. Das Kino schließt jetzt erst einmal seine Pforten. "Im
Herbst sind wir wieder da, alle werden wie immer durch Flugblätter
informiert", versprachen die vier Frauen.
Am Ende der Spätvorführung erhielten Renate Meyer, Sigrid Lindhorst,
Natascha Lorang und Elke Beckmann von Marlies Meyer jeweils eine Rose.
"Eine Rose für die vielen Stunden Arbeit, mit denen Sie vielen Kindern
und Erwachsenen eine große Freude gemacht haben", bedankte sich die
Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Kirchlinteln bei ihnen.
Eines der vielen Mädchen hat nach dem Kinobesuch seine Tasche vergessen
mitzunehmen. Diese kann abgeholt werden bei Renate Meyer, Telefon
04236/1397 |
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von links: Dieter Streckenbach, Hartmut Beimes, Wilfried Lindhorst |
Glaspalast ade!
Mit
ihrem unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz schafft die Arbeitsgruppe Bau
des Kultur- und Fördervereins Kirchlinteln e.V. die Voraussetzungen für
einen kostengünstigen Abriss des Glaspalastes in Kirchlintelns
Ortsmitte. Ganz ohne Steuergelder, angetrieben und motiviert von ihrem
Engagement um die Neugestaltung der historischen Ortsmitte entkernt die
schlagkräftige Truppe das marode Gebäude und schafft Tonnen von Schutt,
aber auch recycelfähigen Materials heraus. Hans Wilhelm Schröder,
Wilfried Lindhorst, Dieter Streckenbach, Hartmut Beimes und Günter
Kreller können aber natürlich für die weiteren Aufgaben beim Umbau des
Kruges und der Neugestaltung der Freiflächen jede helfende Hand
gebrauchen. Interessierte melden sich bitte unter Tel. 04236/472 (W.
Lindhorst) oder 04236/1246 (G. Kreller). |
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Bericht über die
Mitgliederversammlung 2009
Von Klaus Merkle
Leidenschaftlich, emotional berührt und
mit viel Beifall verlief am
Freitag im Lintler Krug die
Jahreshauptversammlung des
Kirchlintler
Kultur und Fördervereines. Es war ein gelungener Auftritt des
scheidenden Vorsitzenden Christian Havel. Drei Jahre hatte er sich
vorgenommen den Verein anzuschieben, um dann die laufende Organisation
einem Nachfolger zu übergeben. Wilfried Lindhorst wird nun nach
einstimmiger Wahl in die Fußstapfen von Hawel treten. Für die kommende
Amtszeit mit dem Sanierungsbeginn des Kruges wurde ihm Mut und
Unterstützung von den anwesenden Mitgliedern zugesprochen. Hawel wurde
zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Einen Wechsel gab es ebenfalls beim
zweiten Vorsitz. Joachim Köhler, der beruflich stärker eingebunden ist
wie er zuvor plante stellte sein Amt zu Verfügung. Als Ratsmitglied wird
er aber das Wohl des Kruges im Auge behalten betonte er in seiner
Abschiedsrede. Günter Kreller übernahm diese Aufgabe und sicherte
Lindhorst eine enge Zusammenarbeit zu. Einen Abschiedsgruß gab es für
Havel und Köhler von der amtierenden Kassenwartin Anke Cordes, die wie
alle anderen Vorstandsmitglieder noch weiter im Amt bleibt. Einen großen
Teil des Abends nahm der Bericht des Vorstandes ein. Wilfried Lindhorst
und Hartmut Beimes, die beide dem Bauausschuss angehören, berichteten
über die bisher geleistete Vorarbeiten im Krug sowie über demnächst
anstehende weitere Eigenleistungen. 700 freiwillige Stunden wurden
bisher geleistet, um die Nutzung entsprechen den gesetzlichen Auflagen
zu ermöglichen. So wurden unter anderem Brandschutzwände und
behindertengerechte Zugänge geschaffen, zählt Lindhorst auf. Obwohl der
Krug noch nicht offiziell für seine Bestimmung freigegeben wurde, gab es
doch eine ständig Nutzung des Gebäudes, so Günter Kreller, der im
vergangen Jahr Teamsprecher der Veranstaltungsplaner war. Konzerte,
Jugendveranstaltungen, Theater, Vorträge, Tagungen von verschiedenen
Gruppen. Rats- und Fraktionssitzungen, Kunstausstellungen, Musikschule
und sogar für medizinische Reihenuntersuchungen wurde bisher das Gebäude
genutzt. Den Internetauftritt des Vereines stellte der Medienwart Alfons
Weis vor. Immer wieder wurden die Vortragenden von emotionalen
Zwischenreden aus den Reihen der Mitglieder unterbrochen. Nur eine
kritische Frage gab es, sonst nur lobende Worte für die bisherige Arbeit
aller Vorstandsmitglieder. Eine flammende Rede hielt der 92 jährigen
Pastor im Ruhestand, Heinrich Wolter, der die Wichtigkeit des Kruges und
des Projektes der historischen Ortsmitte für die Zukunft der kommenden
Kirchlintler Generation betonte. Bürgermeister Wolfgang Rodewald, der am
gleichen Abend an einer Sitzung in Otersen teilnehmen musste, kam zum
Abschluss der Versammlung und berichtete aus Sicht der Verwaltung über
den Stand der dort laufenden Planungen. Wie eine künftige Trägerschaft
für den Krug gestaltet werden sollte, war eine der abschließenden
Diskussion. Hierzu regte Hawel an, dass Mitglieder des Vorstandes und
weitere Vorsitzende von Kirchlintler Vereine hierzu eine gemeinsame
Planung erarbeiten, die möglicherweise in einen Trägerverein enden
könnte. Dass er zu Beginn der Versammlung noch ein wenig zitterte,
erwähnte Hawel in seiner Ansprache. Denn nach der Vereinssatzung müssen
mindestens ein Drittel der Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung
anwesend sein. Erleichtert stellte er dann fest, dass von den 129
Mitgliedern nahezu 50 an der Versammlung teilnahmen. Auch über diesen
einengenden Passus wurde abgestimmt und beschlossen, dass eine
Beschlussfähigkeit künftig dann gegeben ist, wenn mindestens zehn
Prozent der Mitglieder anwesend sind. |

Dank an Christian Hawel und Joachim Köhler für geleistete die
Vorstandsarbeit

Pastor Wolter bei seiner Ansprache

Der neue Vorstand des Kultur-u. Fördervereins
Kirchlinteln e.V.
von links: Günter Kreller, stellv. Vorsitzender;
Christian Hawel, Ehrenvorsitzender; Alexandra Heller, Schriftführerin;
Anke Cordes, Kassenwartin; Wilfried Lindhorst, Vorsitzender; Alfons
Weis, Medienwart |
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Kino im Krug

Die selbstgefertigten Buttons waren der Renner unter den
Kindern
beim vergangenen Filmnachmittag im Lintler Krug. |
"Darf ich für meinen Bruder auch
einen Button mitnehmen, der ist erst sechs Jahre und durfte noch nicht mit",
fragte ein Mädchen und bekam natürlich für das kleine Geschwisterkind einen
zweiten Anstecker mit. Die
Organisatorinnen konnten wieder viele Kinder begrüßen, die von Anfang an
regelmäßig zu den Kinotagen gekommen waren. Auf die Nachfrage, welche
Filme sie zukünftig gerne sehen möchten, sprudelte es nur so von
Vorschlägen: "Hände weg von Mississippi", "Wilde Hühner und das Leben",
"Wilde Kerle", "Eine zauberhafte Nanny", "Ronja Räubertochter",
"Eineinhalb Ritter" und andere. Filmvorführer Uwe Lindhorst rettete den
Filmtag im Krug. Auf Grund eines defekten Kabels lief der Beamer nicht,
so dass er kurzerhand von zu Hause eine Ersatzkabel besorgte und
anschließend beide Filme ohne weitere Probleme gezeigt werden konnten. Der vorerst letzte Kino-im-Krug-Filmtag findet im März statt. Wegen des
internationalen Frauentages verlegte das Organisationsquartett auf
Wunsch der Kirchlintler Gleichstellungsbeauftragten Marlies Meyer den
Filmtag auf Mittwoch, den 11. März. Geplant waren die Filme sowieso nur
in der Herbst- und Winterzeit. Als Schmankerl wollen die
Organisatorinnen im Sommer den großen Garten des Lintler Krugs für einen
Filmabend unter freiem Himmel nutzen. |
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Gemeinde ersteigert „Glaspalast“.
Beitrag zur Aufwertung der historischen Ortsmitte Kirchlintelns
Das seit
Jahren leer stehende Gebäude soll abgerissen werden. Zahlreiche Bürger der
Gemeinde haben dem Bürgermeister tatkräftige Hilfe dafür angeboten.
Der Abriss des Gebäudes bietet die Möglichkeit, das gesamte Areal neu zu
gestalten, sodass sowohl das Ensemble des Kirchlintler Krugs mit Garten und
Nebengebäuden, wie auch die historische Ortsmitte deutlich aufgewertet
werden.
Lesen Sie hierzu auch den Artikel in den
Verdener Nachrichten vom 23.12.2008 |
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Blick frei auf den Lintler Krug
22.11.2008
Gemeinsame Aktion von Kultur- u. Förderverein, Freiwilliger Feuerwehr
und NABU
In einer gemeinsamen Aktion der genannten Gruppen wurden die Fichten an
der Hauptstrasse gefällt.
Die ca. 7m hohen Bäume hatten den Blick auf den Krug versperrt.
Bürgermeister Rodewald meinte, wir wollen
den Bürgern den Blick frei machen auf den Krug. Sie sollen sehen, dass es
mit dem Krug und der historischen Ortsmitte vorangeht.
Gegen neun Uhr trafen sich zahlreiche Helfer zur Fällaktion.

Blick auf den Krug vor der Fällung der Bäume.

Heinrich macht die Säge fertig.

Viele fleißige Helfer bei der Arbeit

Joachim zieht die Stubben raus.

Bürgermeister Rodewald gibt Gulaschsuppe aus.

Mittagspause ! |

Kettensäge im Einsatz

Bürgermeister Rodewald schleppt die Stücke weg.

Kaffeepause !!

Fast fertig!

Anke macht die Essensausgabe!

Wie man sieht, hat es allen geschmeckt. |
Bürgermeister Rodewald bezeichnete die Zusammenarbeit der beteiligten
Gruppen als vorbildlich und bedankte sich bei den Helfern für ihr
Engagement.
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