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30.06.2011 Fußball im Krug
Es ist uns gelungen, die technische Ausrüstung für die Live-Übertragung der Spiele der
deutschen Mannschaft zu organisieren.

Das Spiel beginnt um 20.45 Uhr, die Übertragung beginnt um 20.00 Uhr.
Für kalte Getränke ist gesorgt.
Alle sind herzlich eingeladen!

   

Kultur- und Förderverein Kirchlinteln e.V. feiert sein
5-jähriges Jubiläum

Da im Krug die Bauarbeiter Regie führen, wichen die Mitglieder und Freunde des Kultur- und Fördervereins Kirchlinteln e.V. in das Werkstattgebäude aus, um ihre Jubiläumsfeier zu begehen. Gut 50 Kirchlintler sind der Einladung des Vorstandes gefolgt und wurden vom Vorsitzenden Wilfried Lindhorst per Handschlag begrüßt. Bei einem Gläschen Sekt konnten die Gäste den Ausführungen des amtierenden Vorsitzenden und des Ehrenvorsitzenden Christian Hawel folgen, die in ihren kurzen Ansprachen noch einmal die Gründungsidee des Vereins skizzierten, in Kirchlinteln mit Hilfe des instandgesetzten Lintler Kruges einen Treffpunkt für die Gemeinde zu haben, der für jung und alt interessante Veranstaltungen plant und initiiert, Raum für Arbeitsgruppen und Feste bietet und als Mittelpunkt des Dorfes Stütze einer lebendigen Gemeinde ist. Beide wünschten sich, dass in Zukunft mehr Kirchlintler die Idee des Miteinander durch tatkräftige Mitarbeit unterstützen, Verein und Vorstand brauchen mehr Mitstreiter, die mit ihrem Können und ehrenamtlichen Engagement das Dorf mit Leben füllen.

Bürgermeister Wolfgang Rodewald dankte dem Verein für sein Engagement und begründete die Investitionen in die Sanierung mit der Notwendigkeit, Kirchlinteln insbesondere auch für junge Familien attraktiv zu machen, um zuversichtlich in die Zukunft blicken zu können. Er berichtete von den jüngsten Gesprächen um Fördergelder und war zuversichtlich, dass der Saal im Sommer 2011 genutzt werden kann und das Warten auf die Nutzungsmöglichkeiten dann ein Ende hat.

Alfons Weis vom Vorstand des Vereins erhielt für seine mit Bildern gestützte Zusammenfassung der Aktivitäten der letzten 5 Jahre großen Beifall der Festrunde - alle erinnerten sich, wieviel Zuspruch die verschiedenen Ideen, Konzerte und Veranstaltungen gefunden haben.

Hartmut Beimes, der Kopf der AG Bau, erläuterte dann den interessierten Zuhörern den aktuellen Baufortschritt und anschließend nahmen die Gäste unter fachkundiger Führung die nächtliche Baustelle des Kulturkruges in Augenschein. Zum Aufwärmen heizte dann die quasi vereinseigene Band JazziK der Feierrunde noch einmal ein und bei Diskussion und Klönschnack klang die Jubiläumsfeier langsam aus.

 


von links nach rechts: Uwe und Sigrid Lindhorst, Elke Beckmann, Renate Meyer und Silke Ahrens

 

Kino im Krug startet in die neue Saison 21.09.2010
Das Dorfkino in Kirchlinteln geht mittlerweile ins dritte Jahr. Im kommenden Monat startet die Fortsetzung von "Kino im Krug – Find ich gut" wieder. Die erste Vorführung ist am Dienstag, 5. Oktober. Um 17 Uhr geht es los mit "Stuart Little", einem Märchenfilm für Kinder; für Erwachsene wird ab 19.30 Uhr "Full Metal Village" gezeigt.  

Die weiteren Termine sind Dienstag, 2. November, 17 Uhr: "Vorstadtkrokodile" und 19.30 Uhr: "Drachenläufer". Der letzte Kinotag in diesem Jahr beginnt um 17 Uhr mit "Es ist ein Elch entsprungen" am 2. Dezember. Abends wird dann "Jenseits der Stille" gezeigt. Den 4. Januar 2011 geht es weiter mit dem Zeichentrickfilm "Der letzte räumt die Erde auf" und "Willkommen bei den Sch'tis". "Sergeant Pepper" und "Das Geheimnis des blauen Schmetterlings" werden Dienstag, 1. Februar, vorgeführt. Die beiden letzten Filme vor der Sommerpause sind "Charlie und Luise" und "Erbsen auf halb sechs"; sie werden am 1. März gezeigt. 

Unter dem Motto "Kino im Krug – Find ich gut" fanden in der Zeit von Oktober 2009 bis einschließlich März 2010 regelmäßig einmal im Monat Filmvorführungen im Werkstattgebäude beim Lintler Krug statt. Durch die Umbaumaßnahmen im Lintler Krug musste ersatzweise auf das danebenliegende Gebäude ausgewichen werden. Nach Ende der erforderlichen Umbauten soll dann wieder der neue Krugsaal als Vorführort dienen. Mit diesen Kinotagen wollen die vier Kirchlintler Initiatoren Elke Beckmann, Renate Meyer und Sigrid und Uwe Lindhorst insbesondere Kinder und Jugendliche erleben lassen, dass der Lintler Krug auch für sie da ist. Aber auch der Mehrgenerationengedanke spiele eine nicht unwesentliche Rolle, sagen sie.

Somit werden an den Kinotagen nachmittags Filme für junge Menschen gezeigt und abends für Erwachsene. Die Nachmittagsvorführungen finden stets generationsübergreifend statt. So können beispielsweise Eltern ihre Kinder und/oder Großeltern ihre Enkel begleiten und gemeinsam den Film genießen. Mit den Abendvorstellungen solle auch für Erwachsene ein Gemeinschaftserlebnis im Dorf geschaffen werden, welches bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen ist. Natürlich sind auch alle anderen Einwohner der Gemeinde zu den monatlichen Kinotagen herzlich eingeladen, so die Organisatoren. 

Für die neue Saison hat die Initiative einen Antrag an den Arbeitskreis Kinder und Jugendliche gestellt und für das erfolgreiche Projekt "Kino im Krug" Fördergelder beantragt. Das Kino soll für alle weiterhin kostenlos bleiben. Vor kurzem hatten sich die vier Initiatoren unter Mithilfe von Silke Ahrens aus Holtum (Geest) bei einem Treffen im Werkstattgebäude für diese zwölf Filme entschieden.

 

Verkehrsinsel neu bepflanzt 09.09.2010

"Ihre" Verkehrsinsel verschönerten am vergangenen Montag die beiden Sprecherinnen der Verkehrsinitiative. Gerda Köster und Renate Meyer sorgten schließlich mit ihrem erfolgreichen Engagement dafür, dass im östlichen Teil der Ortschaft Kirchlinteln eine Querungshilfe über die vielbefahrene Landesstraße L 171 gebaut und im November 2008 eingeweiht wurde. Die im vergangenen Jahr erfolgte Bepflanzung der Verkehrsinsel durch Bauhofmitarbeiter hielt wahrscheinlich dem Streusalz des zurückliegenden harten Winters nicht stand. Alle Pflanzen waren eingegangen, und die Verkehrsinsel wirkte danach ziemlich trostlos.
Darum entschlossen sich die beiden Akteurinnen der Arbeitsgruppe "Kirchlinteln blüht auf" kurzerhand, die Querungshilfe neu zu bepflanzen. Neben roten und weißen Spieren, blauen "Storchenschnabeln", pinkfarbenen Prachtspieren sowie "Fetten Hennen" setzten sie noch jede Menge Frühjahrsblüher: 200 Narzissen, 120 rote Tulpen und 400 blaue Krokusse. Ein großer Dank der beiden geht an den Ortsvorsteher Bernd Maas, der den Kauf der Blumen und Pflanzen aus seinem Ortschaftsbudget finanzierte. "Wir übernehmen natürlich auch die Patenschaft für das frisch Angepflanzte, und hoffen, dass es dem Streusalz gegenüber standhaft bleibt", so Renate Meyer und Gerda Köster.
 

 

 

 

 

 


Wilfried Lindhorst dankt Anke Cordes für ihre langjährige Arbeit als Kassenwartin

Gemischte Bilanz auf der Versammlung des Kultur- und Fördervereins Kirchlinteln 19.02.2010
Die Mitglieder des Kultur- und Fördervereins Kirchlinteln e.V. gaben grünes Licht für die Verhandlung mit der Gemeinde in Sachen Trägerschaft für den Lintler Krug – dies war das wichtigste Signal der Mitgliederversammlung vom vergangenen Freitag. Der auszuhandelnde Nutzungsvertrag wird dann die Einzelheiten klären müssen und der Versammlung zur Beratung und Abstimmung präsentiert werden. Eine entsprechende Änderung der Satzung, die die angestrebte Gemeinnützigkeit berücksichtigt und die formalen Voraussetzungen für eine Trägerschaft herstellt, wurde mit großer Mehrheit verabschiedet. Der Vorstand konnte mit diesem Ergebnis zufrieden sein, ist es doch die Bestätigung für die geleistete Vorarbeit in den vorbereitenden Sitzungen und Rückendeckung für den weiteren Weg.

Sorge macht dem Vorstand, dass die Arbeit auf zu wenigen Schultern ruht – so konnten bei den anstehenden Wahlen für Vorstandsämter die Posten Kassenwart/in und 2. Vorsitzende/r nicht besetzt werden, trotz aller Bemühungen bei der Kandidatensuche im Vorfeld. Der Vorsitzende Wilfried Lindhorst rief die gut 40 anwesenden Mitglieder auf, in persönlichen Gesprächen weitere Unterstützer für die gemeinsame Sache zu gewinnen. Auch wer keine Vorstandsarbeit leisten möchte, ist gern gesehen – im Beirat des Vorstandes haben sich bereits einige Männer und Frauen gefunden, die die Arbeit mit unterstützen und besondere Aufgaben übernehmen. Die Sitzungen des erweiterten Vorstandes sind öffentlich, nächster Termin ist der 9. März um 19 Uhr im Werkstattgebäude.

Die Bilanz der bisherigen Tätigkeit kann sich sehen lassen: Alfons Weis als Medienwart erinnerte noch einmal an die Highlights des vergangenen Jahres, die Karnevalsparty, das Blues-Rock-Konzert im März, die Info-Veranstaltung „Was geht ab in Kirchlinteln“, das Maibaumfest oder das Frühlingskonzert. Aber auch als die Bauarbeiter anrückten, gab es weiterhin spannende und vielfältige Aktionen auf dem Gelände des Kruges: das Werkstattgebäude entwickelte sich zum Ausweichquartier für das „Kino im Krug“, die Gruppe JazziK, das Gitarrenensemble, Proben der Theatergruppe und Treffpunkt verschiedenster Arbeitskreise und Bürgerinitiativen des Dorfes.  Es gibt auch für dieses Jahr weitere Ideen und Treffen, sodass trotz Baustelle das Gelände zum Nutzen einer lebendigen Dorfgemeinschaft beiträgt.

Der besondere Dank des Vorstandes und der Mitglieder galt der Arbeitsgruppe Bau. Mit bis heute über 4000 ehrenamtlich erbrachter Eigenleistung waren diese Männer wesentlicher Stützpfeiler für das Projekt Lintler Krug. Ohne ihre Arbeit wäre der Baufortschritt im Hauptgebäude nicht möglich gewesen und der Glaspalast stünde wohl immer noch. 100 Tonnen Material  wurden ausgebaut und als Schutt sortiert oder wo immer möglich wieder verwendet. 10.000 Ziegelsteine wurden aus verschiedenen anderen Standorten besorgt, transportiert, hergerichtet – auch mit Unterstützung von jungen Leuten in einer mustergültigen Steineklopfaktion- und für die Bauarbeiter bereitgestellt.

Dank auch Anke Cordes, die von Beginn an Kassenwartin des Vereins war und jetzt nicht zur Wiederwahl bereit war. Ihrer vorzüglichen Arbeit zollte auch Stephan Jeite und Rosi Beimes als Kassenprüfer Lob; dem Antrag auf Entlastung des gesamten Vorstandes wurde einstimmig stattgegeben. Wilfried Lindhorst dankte Manfred Timm und Rolf Behrens, die alle Regularien und Satzungsdinge vorangetrieben haben. Hartmut Beimes als fleißigster Freiwilliger der Baugruppe erhielt besonderen Dank und ein Präsent ebenso wie Alexandra Heller als wiedergewählte Schriftführerin und Alfons Weis als Medienwart. Der Vorsitzende bedankte sich auch beim Bürgermeister Rodewald für die gute Zusammenarbeit. Wolfgang Rodewald berichtete der Versammlung zum Schluss vom aktuellen Planungsstand. Bis der Saal des Kruges wieder nutzbar sei, werde es wohl 2011. Jetzt bald würden aber die Arbeiten am Außengelände fortgeführt werden. Nach dem Abtransport des Schuttes des Glaspalastes könnten die Arbeiten am gesamten Areal zwischen Kreepener Straße und Garten des Kruges vorangetrieben werden. Die Außenhülle des Kruges biete ja jetzt schon einen erfreulichen Anblick und dieser Teil der Arbeit sei auch finanziell gesichert. Der gesamte Innenausbau sei aufwändig und bei den Planungen müsse den Vorschriften einer modernen Statik immer wieder Rechnung getragen werden. Der Bürgermeister blickt aber optimistisch nach vorn und glaubt fest daran, dass alle Hürden zu nehmen seien. So kann sich Kirchlinteln auf einen schmucken Mittelpunkt des Dorflebens freuen.
 

  Baggerarbeiten am Glaspalast 23.11.2009
Rund ein Jahr nach dem Kauf des „Glaspalastes“ im Kirchlintler Ortskern wird das Gebäude in Kürze verschwunden sein. Ein Abrissbagger der Firma Dübas hat begonnen, die Ruine endgültig dem Erdboden gleich zu machen. Der Abriss des von vielen Kirchlintlern als Schandfleck bezeichneten Geschäftshauses an der Hauptstraße 13 hat damit nicht nur länger gedauert als geplant, sondern wurde auch erheblich teurer. Schuld daran ist Asbest, und zwar schwach gebundenes Asbest. Das wurde im Sommer beispielsweise in Fliesenklebern und anderen Baumaterialien gefunden. Das Gewerbeaufsichtsamt stoppte die Bauarbeiten, eine Spezialfirma musste angefordert werden. Damit war die Hoffnung, den Abriss für knapp 50 000 Euro zu bekommen, dahin. Das Grundstück, auf dem der „Glaspalast“ seit mehr als 20 Jahren stand, grenzt an den Scharnhusenplatz, der in ein Gesamtkonzept für den „Lintler Krug“ miteinbezogen werden soll. Der „Lintler Krug“ und der Scharnhusenplatz im Herzen Kirchlintelns, sollen im Rahmen des Konzeptes „Historische Ortsmitte“ neu gestaltet werden. Die Pläne zur Umgestaltung der Ortsmitte werden durch die GLL aktiv unterstützt. Welche zukünftige Nutzung das Glaspalastgrundstück erfahren wird, ist noch nicht endgültig beschlossen.
 
     

Verdener Nachrichten 22.12.2009
 

Arbeitsgruppe
"Kirchlinteln blüht auf"
hat die Arbeit aufgenommen 

Zahlreiche interessierte Kirchlintler kamen zur ersten Sitzung der Arbeitsgruppe "Kirchlinteln blüht auf" und signalisierten damit ihre Bereitschaft, etwas für die Verschönerung des Ortes zu tun. Auf dem Rübenmarkt wollen – zünftig verkleidet – Susanne Bödecker, Merve-Maria Leeske und Kirchlintelns Ortsvorsteher Bernd Maas für diese Aktion werben. Wer hier Lust bekommt, sich an der Pflanzaktion Ende Oktober zu beteiligen, kann sich in die ausgelegten Listen eintragen. Sonnabend, den 26. September, werden die drei auf dem Scharnhusenplatz unter den Eichen an einem Stand Geldspenden sowie Blumenzwiebeln einwerben. Für jede Spende gibt es eine kleine Überraschung.
Bereits ab Donnerstag dieser Woche stehen die von Gerda Köster liebevoll verzierten Spendendosen im Lebensmittel- und Getränkeladen Krancke, im "Blumenkohl" sowie im Café Wöbse. Mit dem Erlös sollen Frühlingsblüher und robuste Rosen gekauft und im Spätherbst gepflanzt werden. "Wir nehmen uns erst einmal die Ortsdurchfahrt, die Landesstraße L 171, vor zum Bepflanzen", sagte Renate Meyer.

 

     

Bauarbeiten im Lintler Krug

.

Innenwand zur Hofseite hin.

 

Entkernungsarbeiten am Lintler Krug haben begonnen


Günter bei der Arbeit, bei der es mächtig staubt.

 

Am 8. Juni 2009, 9.30 Uhr begannen die Entkernungsarbeiten im Lintler Krug. Der Bautrupp, bestehend aus ca. 5 – 8 Personen, die in wechselnden Besetzungen arbeiten, legt die Außenhaut des Bauwerks frei. Inzwischen ist ein Container mit Bauschutt und ein Container mit Holz bereits abgefahren und es wird nicht lange dauern, bis sie wieder befüllt sind. Nach Schätzung von Günter Kreller, einem der Hauptaktiven, werden noch ca. 14 Tage nötig sein, um die Arbeiten abzuschließen. Im Krug gilt die gleiche Devise wie schon bei den Entkernungsarbeiten im Glaspalast, was noch verwendbar ist oder sein könnte, wird aufbewahrt. Laut Kreller ist ein altes Gebäude wie der Krug immer für Überraschungen gut, da wurden Deckenbalken versetzt, Stahlstützen eingezogen, Decken abgehängt usw. Das alles wird im Zuge der Sanierung wieder in seinen Ursprungszustand zurückversetzt werden. Ich denke, die Gemeinde kann stolz darauf sein, dass viele Bürger sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten bei der Erhaltung und Restaurierung des Kruges einbringen und den Krug zu einem kulturellen  Zentrum für alle Ortschaften der Gemeinde Kirchlinteln machen wollen. Der Erhalt des historischen Bauwerks „Lintler Krug“ ist erst der Anfang und, wenn man so will, auch die Fortsetzung der langen Geschichte des Krug’s. Wie in früheren Zeiten wird der Lintler Krug wieder ein Treffpunkt für die Menschen aus Kirchlinteln und Umgebung werden, daran arbeiten alle Interessierten.






"Lintler Krug" europäisches Modellprojekt
Der Lintler Krug und sein  Umfeld sind europäisches Modellprojekt. In diesem Rahmen soll als erste Maßnahme der Speicher restauriert werden. Die Arbeiten dazu werden in den nächsten Tagen beginnen. Das historische Gebäude könnte zukünftig z.B. als Ausstellungsraum genutzt werden.

 

 

Was geht ab in Kirchlinteln?
Die Arbeitsgruppe "Historische Ortsmitte Kirchlinteln" kann stolz auf ihre erfolgreiche Veranstaltung am vergangenen Sonntag zurückblicken. In einem fast sechsstündigen Non-Stop-Programm präsentierten sich an diesem Nachmittag insgesamt 22 Kirchlintler Gruppen, Initiativen und Vereine im Saal des Lintler Krugs. Die Moderatoren Elke Beckmann und Alfons Weis hatten das Heft des Handelns und den Zeitplan fest im Griff. Besonders Alfons Weis erntete mit seinen einfühlsamen Ankündigungen und spontanen redegewandten Überbrückungen während der Umräumarbeiten viel Applaus. Er lobte aber auch Renate Meyer und Gerda Köster: "Die beiden sind unheimlich aktiv, an ihnen kommt man nicht vorbei."
"Wer hätte noch vor gut drei Jahren vorherzusagen gewagt, wie sich das Modellprojekt der Gestaltung der Historischen Ortsmitte Kirchlintelns entwickeln würde. Es ist wirklich schön, dass sich schon nach so relativ kurzer Zeit diese Vielzahl von Gruppen und Aktiven engagiert für wichtige Dinge in Kirchlinteln einsetzen und auch tatsächlich Hand anlegen", freute sich Bürgermeister Wolfgang Rodewald in seiner Begrüßungsrede. In ganz vielen Arbeitskreissitzungen, in Besprechungsrunden oder in einfachen Treffs, von denen er schon viele mitgemacht hat, "spüre man ihn schon, den neuen Kirchlintler Geist". "Die Menschen rücken näher zusammen, sie diskutieren, sie tauschen sich aus, sie denken darüber nach, Kirchlinteln voranzubringen."
Während der gesamten Zeit war der Saal des Kruges immer gut besucht. Alt und Jung mit Kind und Kegel nutzten den Sonntagsspaziergang zur Einkehr in den Lintler Krug. Die gestaltenden Kräfte des Tages waren ebenso wie Ortsvorsteher Bernd Maas (der zusammen mit Jann Schwecke während eines Sketches für Stimmung sorgte) mit der Wirkung der Präsentation sehr zufrieden. Für eine weitere besonders lockere Stimmung sorgte auch die Schulband "Dark Acid" mit ihrem improvisierten Lied von Bob Dylans "Knockin' on Heaven's Door".
Die Veranstaltung gab einen interessanten Überblick über die vielen Aktivitäten im Ort und darüber hinaus. Auch Georg Böttner vom Planungsbüro aus Hannover und Klaus Karweik vom GLL (Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften) in Verden waren von diesem Tag angenehm überrascht.

"Wenn es am Schönsten ist, ist es erst mal zu Ende"
 

So die Zusammenfassung der ersten sechs Kino-im-Krug-Tage durch die Organisationsgruppe. Am vergangenen Mittwoch kamen noch mal ungefähr 70 große und kleine Gäste, die ab 16.30 Uhr schon vor dem Lintler Krug Schlange standen. Das Kino schließt jetzt erst einmal seine Pforten. "Im Herbst sind wir wieder da, alle werden wie immer durch Flugblätter informiert", versprachen die vier Frauen.

Am Ende der Spätvorführung erhielten Renate Meyer, Sigrid Lindhorst, Natascha Lorang und Elke Beckmann von Marlies Meyer jeweils eine Rose. "Eine Rose für die vielen Stunden Arbeit, mit denen Sie vielen Kindern und Erwachsenen eine große Freude gemacht haben", bedankte sich die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Kirchlinteln bei ihnen.

Eines der vielen Mädchen hat nach dem Kinobesuch seine Tasche vergessen mitzunehmen. Diese kann abgeholt werden bei Renate Meyer, Telefon 04236/1397


von links: Dieter Streckenbach, Hartmut Beimes, Wilfried Lindhorst

 

Glaspalast ade!

Mit ihrem unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz schafft die Arbeitsgruppe Bau des Kultur- und Fördervereins Kirchlinteln e.V. die Voraussetzungen für einen kostengünstigen Abriss des Glaspalastes in Kirchlintelns Ortsmitte. Ganz ohne Steuergelder, angetrieben und motiviert von ihrem Engagement um die Neugestaltung der historischen Ortsmitte entkernt die schlagkräftige Truppe das marode Gebäude und schafft Tonnen von Schutt, aber auch recycelfähigen Materials heraus. Hans Wilhelm Schröder, Wilfried Lindhorst, Dieter Streckenbach, Hartmut Beimes und Günter Kreller können aber natürlich für die weiteren Aufgaben beim Umbau des Kruges und der Neugestaltung der Freiflächen jede helfende Hand gebrauchen. Interessierte melden sich bitte unter Tel. 04236/472  (W. Lindhorst) oder 04236/1246 (G. Kreller).

 

 

Bericht über die

Mitgliederversammlung 2009


Von Klaus Merkle

Leidenschaftlich, emotional berührt und mit viel Beifall verlief am Freitag im Lintler Krug die Jahreshauptversammlung des Kirchlintler Kultur und Fördervereines. Es war ein gelungener Auftritt des scheidenden Vorsitzenden Christian Havel. Drei Jahre hatte er sich vorgenommen den Verein anzuschieben, um dann die laufende Organisation einem Nachfolger zu übergeben. Wilfried Lindhorst wird nun nach einstimmiger Wahl in die Fußstapfen von Hawel treten. Für die kommende Amtszeit mit dem Sanierungsbeginn des Kruges wurde ihm Mut und Unterstützung von den anwesenden Mitgliedern zugesprochen. Hawel wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Einen Wechsel gab es ebenfalls beim zweiten Vorsitz. Joachim Köhler, der beruflich stärker eingebunden ist wie er zuvor plante stellte sein Amt zu Verfügung. Als Ratsmitglied wird er aber das Wohl des Kruges im Auge behalten betonte er in seiner Abschiedsrede. Günter Kreller übernahm diese Aufgabe und sicherte Lindhorst eine enge Zusammenarbeit zu. Einen Abschiedsgruß gab es für Havel und Köhler von der amtierenden Kassenwartin Anke Cordes, die wie alle anderen Vorstandsmitglieder noch weiter im Amt bleibt. Einen großen Teil des Abends nahm der Bericht des Vorstandes ein. Wilfried Lindhorst und Hartmut Beimes, die beide dem Bauausschuss angehören, berichteten über die bisher geleistete Vorarbeiten im Krug sowie über demnächst anstehende weitere Eigenleistungen. 700 freiwillige Stunden wurden bisher geleistet, um die Nutzung entsprechen den gesetzlichen Auflagen zu ermöglichen. So wurden unter anderem Brandschutzwände und behindertengerechte Zugänge geschaffen, zählt Lindhorst auf. Obwohl der Krug noch nicht offiziell für seine Bestimmung freigegeben wurde, gab es doch eine ständig Nutzung des Gebäudes, so Günter Kreller, der im vergangen Jahr Teamsprecher der Veranstaltungsplaner war. Konzerte, Jugendveranstaltungen, Theater, Vorträge, Tagungen von verschiedenen Gruppen. Rats- und Fraktionssitzungen, Kunstausstellungen, Musikschule und sogar für medizinische Reihenuntersuchungen wurde bisher das Gebäude genutzt. Den Internetauftritt des Vereines stellte der Medienwart Alfons Weis vor. Immer wieder wurden die Vortragenden von emotionalen Zwischenreden aus den Reihen der Mitglieder unterbrochen. Nur eine kritische Frage gab es, sonst nur lobende Worte für die bisherige Arbeit aller Vorstandsmitglieder. Eine flammende Rede hielt der 92 jährigen Pastor im Ruhestand, Heinrich Wolter, der die Wichtigkeit des Kruges und des Projektes der historischen Ortsmitte für die Zukunft der kommenden Kirchlintler Generation betonte. Bürgermeister Wolfgang Rodewald, der am gleichen Abend an einer Sitzung in Otersen teilnehmen musste, kam zum Abschluss der Versammlung und berichtete aus Sicht der Verwaltung über den Stand der dort laufenden Planungen. Wie eine künftige Trägerschaft für den Krug gestaltet werden sollte, war eine der abschließenden Diskussion. Hierzu regte Hawel an, dass Mitglieder des Vorstandes und weitere Vorsitzende von Kirchlintler Vereine hierzu eine gemeinsame Planung erarbeiten, die möglicherweise in einen Trägerverein enden könnte. Dass er zu Beginn der Versammlung noch ein wenig zitterte, erwähnte Hawel in seiner Ansprache. Denn nach der Vereinssatzung müssen mindestens ein Drittel der Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung anwesend sein. Erleichtert stellte er dann fest, dass von den 129 Mitgliedern nahezu 50 an der Versammlung teilnahmen. Auch über diesen einengenden Passus wurde abgestimmt und beschlossen, dass eine Beschlussfähigkeit künftig dann gegeben ist, wenn mindestens zehn Prozent der Mitglieder anwesend sind.










Dank an Christian Hawel und Joachim Köhler für geleistete die Vorstandsarbeit


Pastor Wolter bei seiner Ansprache


Der neue Vorstand des Kultur-u. Fördervereins Kirchlinteln e.V.
von links: Günter Kreller, stellv. Vorsitzender; Christian Hawel, Ehrenvorsitzender; Alexandra Heller, Schriftführerin; Anke Cordes, Kassenwartin; Wilfried Lindhorst, Vorsitzender; Alfons Weis, Medienwart

Kino im Krug


Die selbstgefertigten Buttons waren der Renner unter den Kindern
beim vergangenen Filmnachmittag im Lintler Krug.




"Darf ich für meinen Bruder auch einen Button mitnehmen, der ist erst sechs Jahre und durfte noch nicht mit", fragte ein Mädchen und bekam natürlich für das kleine Geschwisterkind einen zweiten Anstecker mit. Die Organisatorinnen konnten wieder viele Kinder begrüßen, die von Anfang an regelmäßig zu den Kinotagen gekommen waren. Auf die Nachfrage, welche Filme sie zukünftig gerne sehen möchten, sprudelte es nur so von Vorschlägen: "Hände weg von Mississippi", "Wilde Hühner und das Leben", "Wilde Kerle", "Eine zauberhafte Nanny", "Ronja Räubertochter", "Eineinhalb Ritter" und andere. Filmvorführer Uwe Lindhorst rettete den Filmtag im Krug. Auf Grund eines defekten Kabels lief der Beamer nicht, so dass er kurzerhand von zu Hause eine Ersatzkabel besorgte und anschließend beide Filme ohne weitere Probleme gezeigt werden konnten. Der vorerst letzte Kino-im-Krug-Filmtag findet im März statt. Wegen des internationalen Frauentages verlegte das Organisationsquartett auf Wunsch der Kirchlintler Gleichstellungsbeauftragten Marlies Meyer den Filmtag auf Mittwoch, den 11. März. Geplant waren die Filme sowieso nur in der Herbst- und Winterzeit. Als Schmankerl wollen die Organisatorinnen im Sommer den großen Garten des Lintler Krugs für einen Filmabend unter freiem Himmel nutzen.

Gemeinde ersteigert „Glaspalast“.
Beitrag zur Aufwertung der historischen Ortsmitte Kirchlintelns 

Das seit Jahren leer stehende Gebäude soll abgerissen werden. Zahlreiche Bürger der Gemeinde haben dem Bürgermeister tatkräftige Hilfe dafür angeboten.
Der Abriss des Gebäudes bietet die Möglichkeit, das gesamte Areal neu zu gestalten, sodass sowohl das Ensemble des Kirchlintler Krugs mit Garten und Nebengebäuden, wie auch die historische Ortsmitte deutlich aufgewertet werden.

Lesen Sie hierzu auch den Artikel in den Verdener Nachrichten vom 23.12.2008

 

Blick frei auf den Lintler Krug
22.11.2008 Gemeinsame Aktion von Kultur- u. Förderverein, Freiwilliger Feuerwehr und NABU
In einer gemeinsamen Aktion der genannten Gruppen wurden die Fichten an der Hauptstrasse gefällt.
Die  ca. 7m hohen Bäume hatten den Blick auf den Krug versperrt. Bürgermeister Rodewald meinte, wir wollen
den Bürgern den Blick frei machen auf den Krug. Sie sollen sehen, dass es mit dem Krug und der historischen Ortsmitte vorangeht.
Gegen neun Uhr trafen sich zahlreiche Helfer zur Fällaktion.
 


Blick auf den Krug vor der Fällung der Bäume.


Heinrich macht die Säge fertig.


Viele fleißige Helfer bei der Arbeit


Joachim zieht die Stubben raus.


Bürgermeister Rodewald gibt Gulaschsuppe aus.


Mittagspause !


Kettensäge im Einsatz


Bürgermeister Rodewald schleppt die Stücke weg.


Kaffeepause !!


 Fast fertig!


Anke macht die Essensausgabe!


Wie man sieht, hat es allen geschmeckt.

Bürgermeister Rodewald bezeichnete die Zusammenarbeit der beteiligten Gruppen als vorbildlich und bedankte sich bei den Helfern für ihr Engagement.